Die Krisen unserer Zeit eskalieren immer weiter, und die Tiefschläge gegen die arbeitende Bevölkerung scheinen kein Ende zu nehmen. In den Schulen bröckelt der Putz von den Wänden, die Krankenhäuser sind seit Jahren fürchterlich unterbesetzt, steigende Lebensmittelpreise und der Mietwucher schnüren uns die Luft ab, während weiterhin fleißig gegen Bürgergeldempfängerinnen und Migrantinnen gehetzt wird, Leistungen gekürzt werden und der Faschismus an unsere Tür klopft.

Wir erleben anhand der beispiellosen Aufrüstung, dass eben doch Geld da ist, wenn es den Herrschenden nützt. Nun sollen wir nicht nur die Zinsen für ihre Kriegskredite zahlen, sondern am besten noch unsere Kinder in Flecktarn stecken und sie im Schützengraben für das Kapital sterben lassen. Seit Jahren sehen wir, wie uns eine Partei nach der Anderen enttäuscht, und nun reicht es!

Wenn die Herrschenden die arbeitende Bevölkerung immer weiter schröpfen und die Reichen immer reicher werden, während uns keine Luft zum Atmen bleibt, wird Widerstand zur Pflicht. Wer Milliardenkredite für Panzer und Bomben aufnimmt und gleichzeitig die eigene Bevölkerung mutwillig in die Verarmung stürzt, hat längst gestanden, dass es in diesem System niemals um unsere Interessen geht. Wir werden nicht bloß ein Wahlkreuz setzen und passiv zusehen bis die nächste Enttäuschung folgt, sondern uns wehren. Wir können dem kapitalistischen System nur etwas entgegensetzen, wenn wir solidarisch zusammenstehen. Der soziale Kahlschlag und die Militarisierung müssen enden! Denn eines muss klar sein: Wir würden niemals für ein Land sterben, das uns so leben lässt!


Kommt am 04. September zum Mühlenplatz um 17:00 Uhr und setzt ein Zeichen gegen den sozialen Kahlschlag und den Rüstungswahn! Kampf dem Kapital bis der Frieden siegt!